Reiseplan des Tages

Krakau entdecken: Ein Städtetrip im November

Krakau im November zeigt sich ruhig und stimmungsvoll, mit Nebel über der Weichsel und warmem Licht in den Gassen der Altstadt. Zwischen mittelalterlichem Marktplatz, königlicher Burg und einem Salzbergwerk tief unter der Erde bleibt genug Zeit für lange Abende bei Pierogi und Tee mit Gewürzen.

Fotos: Paxton Tomko, Remigiusz Dettlaff, FrontRowSociety.net Andreas Conrad über Unsplash

Dieses Flugangebot ist abgelaufen. Der Reiseplan bleibt gültig: hier findest du aktuelle Flüge nach Krakau.

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Dein Reiseplan: 4 Tage in Krakau

Tag 1: Ankunft und der Rynek

Nach der Ankunft und dem Transfer ins Zentrum bleibt Zeit, sich am Nachmittag auf dem Rynek zu orientieren, dem größten mittelalterlichen Platz Europas. Die Tuchhallen in der Mitte laden zum Bummeln ein, und zur vollen Stunde lohnt es sich, kurz stehen zu bleiben: Vom Turm der Marienkirche ertönt das Hejnał, das mitten im Spiel abbricht. Am Abend findet sich in einer der Gassen rund um den Platz ein ruhiges Restaurant für ein erstes polnisches Abendessen, bevor der erste Tag gemütlich ausklingt.

Tag 2: Marienkirche und Wawel

Der Vormittag gehört der Marienkirche, wo sich gegen Mittag die Flügel des Altars von Veit Stoß öffnen, der größten gotischen Holzschnitzerei Europas. Danach geht es zum Wawel, dem Hügel über der Weichsel mit Burg und Kathedrale, wo die polnischen Könige ruhen. Da Tickets pro Teil begrenzt sind, lohnt sich ein früher Start. Unten an der Drachenhöhle speit der Drache tatsächlich Feuer. Der Abend bietet Gelegenheit für einen Spaziergang am Flussufer oder ein ruhiges Essen in der Nähe.

Krakau

Tag 3: Auschwitz-Birkenau

Dieser Tag ist vollständig der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau gewidmet, gut anderthalb Busstunden von Krakau entfernt. Der Eintritt ist frei, ein Zeitfenster muss aber vorab online gebucht werden. Es lohnt sich, den ganzen Tag dafür einzuplanen und keine weiteren Programmpunkte vorzusehen, denn die Rückfahrt ist meist still und braucht Raum. Am Abend zurück in Krakau reicht die Zeit für ein einfaches Essen und einen frühen Rückzug, ohne weitere Besichtigungen.

Tag 4: Kazimierz und Wieliczka

Am Morgen geht es ins Salzbergwerk Wieliczka, wo hundertdreißig Meter unter der Erde eine komplett aus Steinsalz geschlagene Kapelle liegt, bei konstant kühler Temperatur. Zurück in Krakau führt der Nachmittag nach Kazimierz, das alte jüdische Viertel mit sieben Synagogen, darunter die noch genutzte Remuh-Synagoge. Am Plac Nowy lohnt sich ein Zapiekanka aus der runden Markthalle. Der letzte Abend eignet sich gut für ein Glas Żubrówka und einen ruhigen Spaziergang durch die beleuchteten Gassen des Viertels.

Die übrigen Tage kannst du frei gestalten: nutze die Liste unten.

Nicht verpassen in Krakau

  • Rynek und das Hejnał – Der größte mittelalterliche Platz Europas, auf dem stündlich eine Trompetenmelodie mitten im Spiel abbricht, nach einer alten Sage um einen getroffenen Wächter.
  • Altar von Veit Stoß – Die größte gotische Holzschnitzerei Europas in der Marienkirche, deren Flügel täglich gegen Mittag geöffnet werden.
  • Wawel – Burg und Kathedrale über der Weichsel, wo die polnischen Könige liegen, mit der feuerspeienden Drachenhöhle am Fuß des Hügels.
  • Kazimierz – Das alte jüdische Viertel mit sieben Synagogen und dem Plac Nowy, wo bis spät in die Nacht Zapiekanka gebacken wird.
  • Salzbergwerk Wieliczka – Eine komplett aus Steinsalz geschlagene Kapelle tief unter der Erde, von Bergleuten über zweihundert Jahre in ihrer Freizeit gestaltet.

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Krakau

Vom Flughafen ins Zentrum

Vom Flughafen Krakau-Balice fährt ein Zug direkt zum Hauptbahnhof im Zentrum, die Fahrt dauert etwa zwanzig Minuten. Alternativ verkehren Busse ins Zentrum in etwa dreißig bis vierzig Minuten, je nach Verkehr. Taxis und Fahrdienste stehen ebenfalls bereit und brauchen bei normalem Verkehr ungefähr zwanzig bis dreißig Minuten bis zur Altstadt.

Preise und Fahrpläne ändern sich: prüfe sie kurz vor der Abreise.

Tipps für unterwegs

  • Wawel-Tickets sind pro Teil begrenzt und schnell vergriffen, also früh am Tag hingehen.
  • Für Auschwitz-Birkenau vorab online ein Zeitfenster buchen und den ganzen Tag dafür einplanen.
  • November ist Nebensaison, es lohnt sich dennoch, Eintritte für den Altar von Veit Stoß und Wieliczka vorab zu prüfen.
  • Warme, wasserdichte Schuhe sind hilfreich, da man in Krakau viel zu Fuß unterwegs ist.

Das Wetter im November

Im November ist es in Krakau kühl und oft grau, mit Temperaturen meist knapp über dem Gefrierpunkt und gelegentlichem Nieselregen oder frühem Frost. Eine warme Jacke, eine Mütze und wasserfeste Schuhe gehören auf jeden Fall ins Gepäck.

Krakau

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