Reiseplan des Tages
Valencia im November: Licht, Ruhe und Orangenduft
Dreizehn Nächte lang entdeckst du Valencia abseits des Sommertrubels, mit ruhigeren Gassen und goldenem Novemberlicht. Zwischen Altstadt, Stränden und der Natur der Albufera bleibt genug Zeit, die Stadt wirklich kennenzulernen.

Fotos: Northleg Official über Unsplash
Dein Reiseplan: 4 Tage in Valencia
Tag 1: Ankunft und Altstadt
Nach der Landung geht es mit der Metro ins Zentrum, wo du dein Zimmer beziehst. Am Nachmittag schlenderst du durch die engen Gassen der Altstadt bis zur Kathedrale, wo in einer Seitenkapelle der Kelch liegt, den Valencia als Heiligen Gral verwahrt. Steig anschließend die 207 Stufen des Micalet hinauf für den ersten Blick über die Dächer der Stadt. Zum Abendessen suchst du dir eine Bar in der Nähe der Plaza de la Virgen, wo abends das Leben auf die Terrassen zieht und du bei einem Glas Wein den ersten Tag ausklingen lässt.
Tag 2: Markt, Seidenbörse und Zukunftsbauten
Vormittags gehst du in den Mercado Central, eine der größten überdachten Markthallen Europas unter einer Kuppel aus Eisen und Glas, solange die Stände noch geöffnet sind. Direkt gegenüber wirfst du einen Blick in die Lonja, die alte Seidenbörse mit gedrehten Steinsäulen, in zehn Minuten gesehen. Nach einer Mittagspause fährst du an das andere Ende des Turia, wo die weißen Bauten von Santiago Calatrava wie das Skelett eines Wals aussehen. In der Dämmerung, wenn sie sich im Wasser spiegeln, sind sie am schönsten, und du beendest den Tag mit einem Spaziergang dort.

Tag 3: Turia-Park, Horchata und Strand
Am Morgen leihst du dir ein Rad und fährst durch die Turia-Gärten, den neun Kilometer langen Park im alten Flussbett, vorbei an Sportplätzen, Orangenbäumen und Brücken aus dem sechzehnten Jahrhundert. Am Mittag radelst du weiter nach Alboraya am Stadtrand, wo du die beste Horchata der Stadt mit Fartons zum Eintunken trinkst. Am Nachmittag geht es zum Strand der Malvarrosa: breit, städtisch und an Wochentagen erstaunlich ruhig. Den Abend verbringst du an der Strandpromenade, bevor du mit Tram oder Metro zurück ins Zentrum fährst.
Tag 4: Albufera und echte Paella
Am Vormittag fährst du zwanzig Minuten südlich der Stadt nach El Palmar, ein Dorf mitten in den Reisfeldern der Albufera, wo die echte Paella herkommt. Zum Mittagessen bestellst du sie dort, so wie es traditionell gehört, denn abends bekommt man nur die Touristenversion. Am Nachmittag bleibt Zeit, durch das Dorf zu schlendern und die Reisfelder zu betrachten. Zum Sonnenuntergang machst du eine Bootsfahrt über die Lagune, während sich das Licht auf dem Wasser bricht, bevor du am Abend zurück nach Valencia fährst.
Die übrigen Tage kannst du frei gestalten: nutze die Liste unten.
Nicht verpassen in Valencia
- Turia-Gärten mit dem Rad – Der neun Kilometer lange Park im alten Flussbett führt an Orangenbäumen, alten Brücken und futuristischen Bauten vorbei und lässt sich am besten mit dem Rad erkunden.
- Mercado Central und Lonja – Die Markthalle unter der Eisen-und-Glas-Kuppel gehört zu den größten Europas, und die gegenüberliegende Seidenbörse mit ihren gedrehten Steinsäulen ist Welterbe.
- Kathedrale und Micalet – In einer Seitenkapelle liegt der Kelch, den Valencia als Heiligen Gral verwahrt, und vom Glockenturm oben hast du den schönsten Blick über die Altstadt.
- Paella in El Palmar – Die echte Paella isst man mittags im Reisfelddorf El Palmar an der Albufera, nicht an der Strandpromenade.
- Stadt der Künste und Wissenschaften – Die weißen Bauten von Calatrava wirken wie das Skelett eines Wals und spiegeln sich in der Dämmerung besonders eindrucksvoll im Wasser.

Vom Flughafen ins Zentrum
Vom Flughafen Valencia (Manises) fährt die Metro direkt ins Zentrum, die Fahrt dauert etwa 25 Minuten. Die Haltestellen liegen bequem in der Nähe der wichtigsten Innenstadtviertel, sodass du mit Gepäck problemlos zu deiner Unterkunft findest. Alternativ bringt dich ein Taxi in etwa 20 Minuten direkt vor die Tür.
Preise und Fahrpläne ändern sich: prüfe sie kurz vor der Abreise.
Übernachten
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Tipps für unterwegs
- Geh vormittags zum Mercado Central, denn nachmittags schließen viele Stände bereits.
- Bestelle Paella nur mittags, abends bekommt man in der Regel nur die touristische Variante.
- Ein Fahrrad eignet sich gut, um sowohl den Turia-Park als auch den Weg zum Strand zurückzulegen.
- Donnerstagmittags tagt am Apostelportal der Kathedrale das jahrhundertealte Wassergericht, ein kurzer Halt lohnt sich.
Das Wetter im November
Im November zeigt sich Valencia mild, mit Temperaturen meist zwischen 13 und 20 Grad und gelegentlichen Regenschauern. Eine leichte Jacke, ein Pullover und ein kleiner Schirm reichen völlig aus, tagsüber scheint oft noch die Sonne.

Mehr über Valencia? Lies unseren Stadtführer.
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