Reiseplan des Tages

Bukarest entdecken: Ceaușescus Palast und Klein-Paris

Zwischen sozialistischem Beton und den Villen von Klein-Paris zeigt Bukarest zwei völlig verschiedene Gesichter. Ein Kurztrip reicht, um beide zu sehen – und noch einen Ausflug ins Grüne dazuzupacken.

Fotos: Winston Tjia, at, Jani Godari, Katie Moon über Unsplash

Dieses Flugangebot ist abgelaufen. Der Reiseplan bleibt gültig: hier findest du aktuelle Flüge nach Bukarest.

Aktuelle Angebote ansehen

Dein Reiseplan: 4 Tage in Bukarest

Tag 1: Ankunft und Altstadt

Nach der Ankunft und dem Transfer ins Zentrum bleibt Zeit, sich einzuleben. Am Nachmittag lohnt ein Spaziergang durch Lipscani, das Herz der Altstadt mit seinen engen Gassen und Bars. Mittendrin liegt die Klosterkirche Stavropoleos von 1724 – ihr stiller Innenhof lässt den Lärm draußen und erzählt in wenigen Minuten, wie sich alt und neu in dieser Stadt reiben. Zum Abend hin füllen sich die Terrassen von Lipscani, ein guter Ort für das erste rumänische Abendessen und ein Glas Wein aus der Region Dealu Mare.

Tag 2: Der Parlamentspalast und Klein-Paris

Der Vormittag gehört dem Parlamentspalast, dem zweitgrößten Gebäude der Welt – ein Besuch ist nur mit Führung möglich, Pass nicht vergessen. Am Nachmittag geht es zu Fuß oder mit dem Taxi zur Calea Victoriei, wo das Ateneul Român und alte Bürgerhäuser noch zeigen, warum Bukarest einst Klein-Paris genannt wurde. Ein Abstecher zu den französisch geprägten Villen von Cotroceni rundet den Nachmittag ab. Den Abend verbringt man am besten wieder in der Nähe der Altstadt, mit Blick auf die beleuchteten Fassaden.

Bukarest

Tag 3: Dorfmuseum und Stadtpark

Der Morgen führt ins Dorfmuseum, wo dreihundert original erhaltene Häuser aus ganz Rumänien unter freiem Himmel stehen – nach Einschätzung vieler das beste Museum des Landes. Der angrenzende Park am Herăstrău-See lädt zu einem ruhigen Spaziergang ein, bevor es am Nachmittag zurück ins Zentrum geht, etwa zu einem Markt für Keramik aus Horezu oder ein Glas Țuică zum Probieren. Der Abend eignet sich gut für ein Restaurant abseits der Touristenrouten, in einem der ruhigeren Viertel.

Tag 4: Ausflug ins Grüne und Abreise

Der letzte volle Tag bietet zwei Möglichkeiten: eine Zugfahrt von anderthalb Stunden in die Berge nach Sinaia mit dem Schloss Peleș, oder ein entspannterer Ausflug zum Snagov-See mit seinem Inselkloster. Wer es ruhiger mag, verbringt den Tag im großen Thermenkomplex direkt beim Flughafen – praktisch, wenn der Rückflug ansteht. Je nach Flugzeit bleibt am Abend noch Zeit für ein letztes Essen in Bukarest, bevor es zurück zum Airport und nach Charleroi geht.

Nicht verpassen in Bukarest

  • Parlamentspalast – Das monumentale Bauwerk Ceaușescus lässt sich nur mit Führung besichtigen und erzählt viel über die jüngere Geschichte der Stadt.
  • Stavropoleos und Lipscani – Mitten im Trubel der Altstadt liegt eine stille Klosterkirche aus dem 18. Jahrhundert – ein Kontrast, der Bukarest in wenigen Minuten erklärt.
  • Dorfmuseum – Dreihundert echte Häuser aus dem ganzen Land, Stein für Stein versetzt – ein Freilichtmuseum, das viele als das beste des Landes bezeichnen.
  • Calea Victoriei und Cotroceni – Auf dieser Prachtstraße und in den Villenvierteln dahinter erkennt man, warum Bukarest einst Klein-Paris genannt wurde.
  • Sinaia und Schloss Peleș – Ein Ausflug in die Berge zu einem Neorenaissance-Schloss, das einst als erstes in Europa elektrisches Licht hatte, und einem Dorf, das nach Kiefern duftet.

Tickets & Touren ansehen ↗

Bukarest

Vom Flughafen ins Zentrum

Bukarest hat einen internationalen Flughafen mit direkter Busanbindung ins Zentrum. Der Express-Bus fährt vom Terminal ab und braucht etwa 40 bis 45 Minuten bis zur Innenstadt, mit Halt unter anderem am Hauptbahnhof Gara de Nord. Ein Taxi vom offiziellen Stand ist etwas schneller und bequemer, besonders mit Gepäck oder bei später Ankunft.

Preise und Fahrpläne ändern sich: prüfe sie kurz vor der Abreise.

Tipps für unterwegs

  • Für den Parlamentspalast ist eine Führung Pflicht, und der Reisepass muss mitgeführt werden.
  • Die Altstadt hat viel Kopfsteinpflaster, bequeme Schuhe machen die Spaziergänge angenehmer.
  • In Restaurants und Taxis wird meist mit Karte bezahlt, Bargeld in kleinen Scheinen ist trotzdem praktisch.
  • Museen und der Parlamentspalast sind an manchen Tagen geschlossen, ein Blick auf die aktuellen Zeiten vor Ort lohnt sich.

Das Wetter im Oktober

Im Oktober ist es in Bukarest herbstlich mild, tagsüber angenehm kühl und morgens sowie abends deutlich frischer. Regenschauer sind möglich, daher gehören eine leichte Jacke, ein Schirm und Schichten zum Übereinanderziehen ins Gepäck.

Bukarest

Mehr über Bukarest? Lies unseren Stadtführer.

Deine Reise buchen

Alles einzeln buchbar, jeweils direkt beim Anbieter. Wir rechnen nichts zusammen. Anzeige · Affiliate-Links

Mehr Angebote ab Brüssel-Charleroi (CRL) per E-Mail?

Wir schicken dir die Flugangebote, die wir finden. Abmelden jederzeit mit einem Klick.

Datenschutz