Reiseplan des Tages
Girona: Mittelalter, Küste und Dalí entdecken
Girona verbindet enge Gassen aus dem Mittelalter mit einer Küste voller versteckter Buchten. Acht Nächte reichen für die Altstadt, die Costa Brava und einen Abstecher zu Dalí.

Fotos: Enric Domas, Lucas Gallone, Fikri Rasyid, Arnout van Nieuwkoop über Unsplash
Dieses Flugangebot ist abgelaufen. Der Reiseplan bleibt gültig: hier findest du aktuelle Flüge nach Girona.
Aktuelle Angebote ansehenDein Reiseplan: 4 Tage in Girona
Tag 1: Ankunft und erste Schritte in der Altstadt
Nach der Landung geht es mit dem Bus ins Zentrum, wo die schmalen Gassen der Altstadt schon auf dich warten. Am Nachmittag lohnt sich ein erster Spaziergang zur Kathedrale mit ihrer berühmten Treppe, die du vielleicht aus einer bekannten Serie kennst. Dahinter liegt das jüdische Viertel, eines der besterhaltenen Europas, mit Steingassen, die kaum Läden zeigen. Am Abend isst du am besten in einer der kleinen Bars am Fluss Onyar, dessen bunte Häuserzeile die Stadt so fotogen macht. Ein ruhiger Einstieg ohne Eile.
Tag 2: Auf der Stadtmauer und durch die Gassen
Der Vormittag gehört der mittelalterlichen Stadtmauer: anderthalb Kilometer oben auf den Steinen, meist ohne viel Trubel, mit Blick bis zu den Pyrenäen. Danach bleibt Zeit, die Altstadt in Ruhe zu erkunden, kleine Plätze zu entdecken und in einem Café zu verschnaufen. Am Nachmittag kannst du die Markthalle besuchen oder einfach durch die Gassen schlendern. Zum Abendessen empfiehlt sich ein Lokal mit katalanischer Küche, vielleicht mit Sardellen aus L’Escala, einer regionalen Spezialität. Ein Tag, der die Stadt wirklich zeigt.

Tag 3: Buchten der Costa Brava
Heute geht es an die Küste, weg von den großen Stränden hin zu den Calas: Sa Tuna, Aigua Blava oder Sa Riera. Der Vormittag eignet sich für eine der Buchten und ein Bad im ruhigen Wasser. Mittags gibt es meist frischen Fisch in einem der kleinen Lokale direkt am Wasser. Am Nachmittag lohnt sich ein Stück des Küstenpfads zwischen Begur und Tamariu, der die Buchten miteinander verbindet und immer wieder neue Ausblicke bietet. Zurück in Girona klingt der Abend am besten bei einem Glas Wein aus dem Empordà aus.
Tag 4: Dalí in Figueres oder Besalú
Mit dem Zug bist du in etwa einer halben Stunde in Figueres, wo Dalís Museum kein gewöhnliches Museum ist, sondern ein Bauwerk, das er selbst entworfen hat und unter dem er begraben liegt. Plane den Vormittag dafür ein. Alternativ oder ergänzend lohnt sich ein Abstecher nach Besalú mit seiner romanischen Brücke aus dem 11. Jahrhundert und der erst 1964 wiederentdeckten jüdischen Mikwe. Eine Stunde vor Ort reicht meist schon aus. Am Abend geht es zurück nach Girona, wo die restlichen freien Tage der Reise ganz nach eigenem Tempo gestaltet werden können.
Die übrigen Tage kannst du frei gestalten: nutze die Liste unten.
Nicht verpassen in Girona
- Kathedralentreppe von Girona – Neunzig Stufen, bekannt aus einer beliebten Serie, mit einem der schönsten Blicke über die Altstadt.
- Spaziergang auf der Stadtmauer – Anderthalb Kilometer oben auf der mittelalterlichen Mauer, meist ohne Menschenmassen, mit den Pyrenäen am Horizont.
- Jüdisches Viertel – Eines der besterhaltenen jüdischen Viertel Europas mit engen Steingassen, die noch echtes Mittelalter atmen.
- Buchten der Costa Brava – Sa Tuna, Aigua Blava und Sa Riera sind kleine Buchten abseits der großen Strände, verbunden durch einen Küstenpfad.
- Dalí-Museum in Figueres – Ein von Dalí selbst entworfenes Bauwerk statt eines gewöhnlichen Museums, nur eine halbe Zugstunde entfernt.

Vom Flughafen ins Zentrum
Vom Flughafen Girona-Costa Brava fährt ein Bus direkt ins Stadtzentrum, die Fahrt dauert etwa 20 bis 25 Minuten. Alternativ steht am Flughafen auch ein Taxistand zur Verfügung. Da der Flughafen recht klein ist, geht das Aussteigen und Weiterreisen meist unkompliziert und schnell.
Preise und Fahrpläne ändern sich: prüfe sie kurz vor der Abreise.
Tipps für unterwegs
- Bequeme Schuhe sind Pflicht, denn die Altstadt und die Stadtmauer bestehen aus Kopfsteinpflaster und Treppen.
- Für das Dalí-Museum in Figueres lohnt es sich, Tickets im Voraus zu besichtigen oder zu reservieren, da es zeitweise stark besucht ist.
- Für die Buchten der Costa Brava ist ein Mietwagen praktisch, da die Orte mit öffentlichen Verkehrsmitteln schwer zu erreichen sind.
- Nimm ein leichtes Handtuch mit, falls du spontan in einer der Buchten baden möchtest.
Das Wetter im September
Im September ist es in Girona meist noch warm und sonnig, mit gelegentlichen kurzen Regenschauern. Am Meer kann eine leichte Brise aufkommen, daher lohnt sich eine dünne Jacke für die Abende. Badesachen gehören trotzdem in den Koffer, denn das Wasser ist an der Costa Brava noch angenehm warm.

Mehr über Girona? Lies unseren Stadtführer.
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