Reiseplan des Tages
Alicante: Meer, Licht und Geschichte an der Costa Blanca
Alicante zeigt sich im November von seiner ruhigen Seite: milde Luft, klares Licht und eine Stadt, die zwischen Burgfelsen und Mittelmeer ihren eigenen Rhythmus hat. Von hier aus sind auch die Inseln, Berge und Dörfer der Region in Reichweite.

Fotos: Faisal, joanna hall, Cale Weaver, Joseph Corl über Unsplash
Dein Reiseplan: 4 Tage in Alicante
Tag 1: Ankunft und erste Schritte in der Altstadt
Nach der Ankunft und dem Transfer ins Zentrum bleibt der Vormittag frei zum Ankommen. Mittags lohnt ein Bummel durch das Barrio de Santa Cruz, das alte Viertel unterhalb der Burg mit weißen Häusern und Blumenkästen in den engen Gassen. Am Nachmittag geht es hinauf zur Burg Santa Bárbara – wer den versteckten Aufzug vom Strand aus findet, spart sich den Aufstieg. Von oben reicht der Blick über die ganze Bucht. Den Abend verbringt man am besten auf der Explanada, der Promenade mit den wellenförmigen Marmorsteinen, die bei Dunkelheit ihren eigenen Charme entfaltet.
Tag 2: Tagesausflug nach Tabarca
Früh am Morgen geht die Fahrt mit dem Boot zur Insel Tabarca, der kleinsten bewohnten Insel Spaniens, etwa eine Stunde entfernt. Da das Gebiet als Meeresschutzzone gilt, ist das Wasser außergewöhnlich klar, auch im November noch angenehm zum Reinschauen. Mittags gibt es in einem der kleinen Lokale frischen Fisch, danach bleibt Zeit für einen Spaziergang durch das winzige Dorf mit seinen Festungsmauern. Mit dem letzten Boot geht es zurück nach Alicante. Der Abend eignet sich gut für ein ruhiges Essen in Hafennähe, während das Licht über dem Wasser langsam verblasst.

Tag 3: Guadalest und die Algar-Wasserfälle
Der Tag führt ins Hinterland, zum Bergdorf Guadalest, das sich in eine Felsspalte schmiegt und einen Blick über einen türkisfarbenen Stausee freigibt. Ein Vormittag reicht, um die engen Gassen und die Burgruine zu erkunden. Mittags geht es weiter zu den Algar-Wasserfällen, etwa eine halbe Stunde entfernt, wo das Wasser in Becken fließt, die im Sommer zum Baden einladen und im November zumindest zum Staunen. Auf der Rückfahrt bietet sich ein Stopp in einem der Dörfer der Region an. Abends empfiehlt sich wieder die Nähe zum Meer in Alicante, mit Blick auf die beleuchtete Burg.
Tag 4: Palmenhain von Elche und Abschied
Mit dem Zug, etwa eine halbe Stunde, erreicht man Elche und seinen Palmenhain, von den Mauren gepflanzt und als Welterbe geschützt. Der Spaziergang durch zweihunderttausend Palmen fühlt sich fremd an für eine europäische Stadt, besonders am ruhigen Vormittag. Mittags lässt sich in einem der Cafés der Altstadt von Elche eine Pause einlegen, bevor es zurück nach Alicante geht. Der Nachmittag bleibt offen für letzte Besorgungen oder einen weiteren Blick auf die Explanada. Am Abend, zum Ausklang der Reise, lohnt sich ein letztes Essen in Hafennähe, bevor am nächsten Tag der Rückflug ansteht.
Die übrigen Tage kannst du frei gestalten: nutze die Liste unten.
Nicht verpassen in Alicante
- Burg Santa Bárbara – Die Burg thront über der ganzen Stadt und bietet einen weiten Blick über Meer und Häfen. Der versteckte Aufzug vom Strand aus spart den Aufstieg, kennt aber kaum jemand.
- Barrio de Santa Cruz und Explanada – Das weiße Altstadtviertel unterhalb der Burg und die Promenade mit ihren wellenförmigen Marmorsteinen gehören zusammen und wirken besonders am Abend.
- Insel Tabarca – Die kleinste bewohnte Insel Spaniens liegt eine Bootsstunde entfernt und besticht durch ihr klares Wasser, da das Gebiet als Meeresschutzzone gilt.
- Guadalest und Algar-Wasserfälle – Ein Dorf in einer Felsspalte mit Blick über einen türkisen Stausee, kombiniert mit Wasserfällen eine halbe Stunde weiter – ein Tagesausflug mit viel Abwechslung.
- Palmenhain von Elche – Zweihunderttausend Palmen, einst von den Mauren gepflanzt und heute Welterbe, lassen vergessen, dass man sich in Europa befindet.

Vom Flughafen ins Zentrum
Der Flughafen Alicante-Elche liegt außerhalb der Stadt. Ins Zentrum fährt ein Linienbus, die Fahrt dauert etwa 20 bis 30 Minuten je nach Verkehr. Alternativ bringt ein Taxi direkt vom Flughafen in die Innenstadt, ebenfalls in rund 20 Minuten. Beide Optionen halten in der Nähe der Haupthaltestellen im Zentrum, von wo aus sich die meisten Unterkünfte gut zu Fuß erreichen lassen.
Preise und Fahrpläne ändern sich: prüfe sie kurz vor der Abreise.
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Tipps für unterwegs
- Für Tabarca lohnt es sich, das erste Boot am Morgen zu nehmen und erst mit dem letzten zurückzufahren, um den vollen Tag auf der Insel zu nutzen.
- Der Aufzug zur Burg Santa Bárbara ist gut versteckt im Felsen am Strand – danach suchen spart den steilen Fußweg.
- Für den Ausflug nach Guadalest und zu den Algar-Wasserfällen lohnt sich ein früher Start, da die Strecke durchs Hinterland Zeit braucht.
- Turrón aus Jijona und Schokolade aus Villajoyosa eignen sich gut als Mitbringsel und sind in der Region leicht zu finden.
Das Wetter im November
Im November ist es in Alicante meist mild, mit Temperaturen um 17 bis 20 Grad tagsüber und kühleren Abenden. Gelegentlicher Regen ist möglich, daher lohnt sich eine leichte Jacke neben Kleidung für warme Tage.

Mehr über Alicante? Lies unseren Stadtführer.
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